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B-Plan Gewerbegebiet Tröglitz

B-Plan Gewerbegebiet Tröglitz

Kategorie: Landschaftsplanerische Leistungen

Projektname: Erstellung eines Umweltberichtes mit Zuarbeit grünordnerischer Maßnahmen und E/A-Bilanzierung zur 1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 1 „Gewerbegebiet Tröglitz“; Gemeinde Elsteraue
Auftraggeber: Gemeinde Elsteraue
Plangebietsgröße: 13,6 ha
Zeitraum: seit 2017

Das Plangebiet der 1. Änderung umfasste das Gebiet eines rechtskräftigen Bebauungsplans (Bebauungsplan Nr.1 „Gewerbegebiet Tröglitz“) aus dem Jahre 1992.
Die Gemeinde Elsteraue verfolgte mit der 1. Änderung des Bebauungsplanes folgende Ziele:

  • Auflösung der ursprünglich geplanten strengen kleinteiligen Parzellierung des Plangebietes durch Gehölzpflanzungen entlang der Baugrundstücksgrenzen,
  • Erhöhung der Grundflächenzahl auf das für Gewerbegebiete übliche Maß,
  • Verzicht auf eine nicht mehr benötigte Erschließungsstraße,
  • Behebung von fehlerhaften Festsetzungen und Darstellungen des alten Bebauungsplanes.
  • Die Umweltprüfung kam zu dem Schluss, dass bei Realisierung der Vorgaben des Bebauungsplanes bei dem Schutzgut Landschaftsbild erhebliche Umweltauswirkungen zu erwarten sind. Begründet wurde dies damit da im Vergleich zwischen der alten mit der neuen Planung festzustellen war, dass die strenge Strukturierung durch Baum- und Strauchpflanzungen innerhalb des Plangebietes aufgelöst werden soll. Im Vergleich mit der ursprünglichen Planungsintention wird damit das neu geplante Baugebiet in seiner Erscheinung nun einem Gewerbegebiet entsprechen. Verstärkt wird dies außerdem durch die Erhöhung der Grundflächenzahl. Erhebliche Auswirkungen (im Sinne einer Veränderung) auf das Landschafts- bzw. Ortsbild sind somit im Inneren des Plangebietes zu erwarten, nach Außen konnten solche Auswirkungen hingegen im Vergleich mit dem rechtskräftigen Bebauungsplan nicht prognostiziert werden, da die geplanten Eingrünungen des Gebietes beibehalten und in Teilbereichen verstärkt werden.
    Für die anderen zu betrachteten Schutzgüter (Pflanzen- und Tierwelt, biologische Vielfalt, Boden, Wasser; Klima/Luft; Landschaft, Mensch, Kultur- und Sachgüter) kam die Umweltprüfung zu dem Schluss, dass keine erheblich negativen Umweltauswirkungen zu erwarten sind.
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