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Kategorie: Landschaftsplanerische Leistungen

Projektname: Eingriffs- / Ausgleichsbetrachtung für das Vorhaben: „Neuerrichtung 25 m Mast auf Flanschplatte LVG Oberholz, Rudolf-Breitscheid-Straße 38, 04463 Großpösna, Flurstück 1/9, Gemarkung Großpösna
Auftraggeber: Breitband Sachsen GmbH, Riesa
Plangebietsgröße: ca. 500 m²
Zeitraum: 2016

Auf dem Gelände des Lehr- und Versuchsgutes Oberholz (LVG Oberholz) der Universität Leipzig soll ein 25 m hoher Mast errichtet werden. Über den Mast soll dem LVG ein Zugang zu schnellem Internet ermöglicht werden. Das Gelände des LVG befindet sich im bauplanungsrechtlichen Außenbereich. Gemäß § 14 Abs. 1 BNatSchG sind Eingriffe in Natur- und Landschaft … Veränderungen der Gestalt oder Nutzung von Grundflächen oder Veränderungen des mit der belebten Bodenschicht in Verbindung stehenden Grundwasserspiegels, die die Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts oder das Landschaftsbild erheblich beeinträchtigen können. In der Eingriffs- / Ausgleichsbetrachtung galt es zu prüfen, ob mit Errichtung des Mastes die Kriterien für einen Eingriff nach § 14 Abs. 1 BNatSchG erfüllt werden. Ist dies der Fall, gilt § 17 Abs. 4 BNatSchG. Im Ergebnis stand fest, dass die Auswirkungen auf den Naturhaushalt unter der Bagatellgrenze liegen. Unabhängig von den Auswirkungen auf den Naturhaushalt sind die Wirkungen auf das Landschaftsbild. Mit der Errichtung des 25 m hohen Mastes sind Veränderungen des Landschaftsbildes zu erwarten, welche die Schwelle zur Eingriffserheblichkeit überschreiten. Die Auswirkungen auf das Landschaftsbild wurden deshalb verbal argumentativ beurteilt. Die Ermittlung des Kompensationsumfanges erfolgte, da andere Bewertungsverfahren aufgrund der geringen Dimension des Mastes versagen, in Anlehnung an die sächsische Naturschutz - Ausgleichsverordnung (NatSchAVO). Danach ist für die Ermittlung des Kompensationsumfanges die Höhe der Baukosten maßgeblich.
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